Gesundheit, Krankheit und Krankheitsfolgen: Einordnung?
Krankheit betrifft nicht nur Körperfunktionen, sondern kann Aktivität, Rollen, Beziehungen, Umwelt und Lebensqualität verändern.
Pathologische Grundlagen, Krankheitsgruppen, Warnzeichen und ergotherapeutische Folgen.
Krankheit betrifft nicht nur Körperfunktionen, sondern kann Aktivität, Rollen, Beziehungen, Umwelt und Lebensqualität verändern.
Ergotherapeutische Befundung verbindet medizinische Informationen mit konkreten Betätigungsproblemen und Zielen.
Ergotherapie stellt keine medizinische Diagnose und verändert keine ärztliche Behandlung eigenständig.
Krankheit betrifft nicht nur Körperfunktionen, sondern kann Aktivität, Rollen, Beziehungen, Umwelt und Lebensqualität verändern.
Erkrankungen können genetische, infektiöse, degenerative, traumatische, toxische, immunologische oder multifaktorielle Ursachen haben. Verläufe sind akut, chronisch, rezidivierend, schubförmig oder progredient.
Symptomstärke und Diagnose erklären die Alltagswirkung nur teilweise. Gewohnheiten, Ressourcen, Unterstützung und Umwelt bestimmen mit, wie Handlungsfähigkeit erhalten bleibt.
Ergotherapeutische Befundung verbindet medizinische Informationen mit konkreten Betätigungsproblemen und Zielen.
Diagnose wird als medizinische Information genannt; eigene Beobachtungen und funktionelle Folgen werden getrennt beschrieben.
Ergotherapie stellt keine medizinische Diagnose und verändert keine ärztliche Behandlung eigenständig.
Quellenbasis: Allgemeine & Spezielle Krankheitslehre; Quellen des Buches. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Zellen reagieren auf Belastung mit Anpassung; bei überschrittener Belastbarkeit entstehen reversible oder irreversible Schäden.
Die Grundlagen erklären Gewebeabbau, Immobilitätsfolgen, Heilung und onkologische Belastungen.
Tumorstatus und Gewebediagnose beruhen auf medizinischer Diagnostik, nicht auf funktioneller Beobachtung.
Zellen reagieren auf Belastung mit Anpassung; bei überschrittener Belastbarkeit entstehen reversible oder irreversible Schäden.
Hypertrophie, Hyperplasie, Atrophie und Metaplasie verändern Größe, Zahl oder Differenzierung von Zellen. Ursache und Dauer bestimmen, ob die Reaktion funktionell oder schädlich ist.
Apoptose ist regulierter Zelltod, Nekrose Folge schwerer Schädigung. Tumoren entstehen durch gestörte Wachstumsregulation; gutartige und bösartige Tumoren unterscheiden sich in Wachstum und Ausbreitung.
Die Grundlagen erklären Gewebeabbau, Immobilitätsfolgen, Heilung und onkologische Belastungen.
Beobachtbare Folgen wie Fatigue, Gewichtsverlust, Kraftverlust oder Wundveränderung werden beschrieben.
Tumorstatus und Gewebediagnose beruhen auf medizinischer Diagnostik, nicht auf funktioneller Beobachtung.
Quellenbasis: Allgemeine & Spezielle Krankheitslehre; Quellen des Buches. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Entzündung ist eine Abwehr- und Reparaturreaktion; Infektion bezeichnet das Eindringen und Vermehren von Erregern.
Hygiene, Belastungsanpassung und Beobachtung von Allgemeinsymptomen sind zentral.
Fieber, rasche Verschlechterung oder schwere Infektionszeichen erfordern medizinische Beurteilung.
Entzündung ist eine Abwehr- und Reparaturreaktion; Infektion bezeichnet das Eindringen und Vermehren von Erregern.
Rötung, Wärme, Schwellung, Schmerz und Funktionsverlust entstehen durch Gefäß- und Immunreaktionen. Akute Entzündung kann heilen, chronische Entzündung Gewebe dauerhaft verändern.
Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten unterscheiden sich. Übertragungswege, Eintrittspforten, Immunstatus, Hygiene und Impfungen beeinflussen das Risiko.
Hygiene, Belastungsanpassung und Beobachtung von Allgemeinsymptomen sind zentral.
Symptome, Hygienemaßnahmen und Rücksprache werden sachlich festgehalten.
Fieber, rasche Verschlechterung oder schwere Infektionszeichen erfordern medizinische Beurteilung.
Quellenbasis: Allgemeine & Spezielle Krankheitslehre; Quellen des Buches. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Störungen von Blutfluss, Gefäßdurchlässigkeit oder Rücktransport können Gewebeversorgung und Kreislauf akut oder chronisch beeinträchtigen.
Schwellung, Hautfarbe, Schmerz, Atemnot und Belastungsreaktion werden beobachtet; Lagerung und Bewegung richten sich nach Diagnose und Vorgabe.
Verdacht auf Thrombose, Embolie oder Schock ist ein medizinischer Notfall.
Störungen von Blutfluss, Gefäßdurchlässigkeit oder Rücktransport können Gewebeversorgung und Kreislauf akut oder chronisch beeinträchtigen.
Ischämie vermindert arterielle Versorgung, Thrombose verschließt ein Gefäß lokal, Embolie verschleppt Material. Venöse Stauung und Lymphstörung begünstigen Ödeme.
Schock bedeutet unzureichende Gewebeperfusion und kann durch Volumenverlust, Herzversagen, Verteilung oder Obstruktion entstehen.
Schwellung, Hautfarbe, Schmerz, Atemnot und Belastungsreaktion werden beobachtet; Lagerung und Bewegung richten sich nach Diagnose und Vorgabe.
Ort, Ausmaß, Verlauf, Begleitsymptome und Maßnahmen werden dokumentiert.
Verdacht auf Thrombose, Embolie oder Schock ist ein medizinischer Notfall.
Quellenbasis: Allgemeine & Spezielle Krankheitslehre; Quellen des Buches. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Wundheilung verläuft über Blutstillung, Entzündung, Gewebeneubildung und Umbau; Belastbarkeit steigt schrittweise.
Bewegung, Desensibilisierung und Narbenmaßnahmen werden an Heilungsstand und ärztliche Freigabe angepasst.
Infektionszeichen, Wunddehiszenz oder Durchblutungsstörung erfordern sofortige Rücksprache.
Wundheilung verläuft über Blutstillung, Entzündung, Gewebeneubildung und Umbau; Belastbarkeit steigt schrittweise.
Die Phasen überlappen. Durchblutung, Infektion, Ernährung, Medikamente, Alter und mechanische Belastung beeinflussen den Verlauf.
Narbengewebe ordnet sich entlang von Belastung, bleibt aber anders als ursprüngliches Gewebe. Adhäsion, Überempfindlichkeit oder Kontraktur können Bewegung und Betätigung begrenzen.
Bewegung, Desensibilisierung und Narbenmaßnahmen werden an Heilungsstand und ärztliche Freigabe angepasst.
Wund- oder Narbenzustand wird nur im eigenen Zuständigkeitsbereich und mit standardisierten Beobachtungen festgehalten.
Infektionszeichen, Wunddehiszenz oder Durchblutungsstörung erfordern sofortige Rücksprache.
Quellenbasis: Allgemeine & Spezielle Krankheitslehre; Quellen des Buches. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Schmerz ist ein individuelles sensorisches und emotionales Erleben, das biologischen Schutz, Lernen und Kontext verbindet.
Betätigungsziele, Pacing, graduierte Belastung und Selbstwirksamkeit stehen im Vordergrund.
Neue starke Schmerzen, neurologische Ausfälle oder systemische Warnzeichen benötigen medizinische Abklärung.
Schmerz ist ein individuelles sensorisches und emotionales Erleben, das biologischen Schutz, Lernen und Kontext verbindet.
Akuter Schmerz warnt häufig vor Schädigung. Chronischer Schmerz kann sich verselbstständigen und wird durch Sensitivierung, Erwartungen, Stress, Schlaf und Verhalten beeinflusst.
Schmerz kann Aktivität reduzieren; langfristige Vermeidung kann Kondition und Vertrauen weiter senken. Dosierte Aktivität und verständliche Erklärung unterstützen Handlungsfähigkeit.
Betätigungsziele, Pacing, graduierte Belastung und Selbstwirksamkeit stehen im Vordergrund.
Ort, Qualität, Intensität, Auslöser, zeitlicher Verlauf und Betätigungsfolge werden getrennt erfasst.
Neue starke Schmerzen, neurologische Ausfälle oder systemische Warnzeichen benötigen medizinische Abklärung.
Quellenbasis: Allgemeine & Spezielle Krankheitslehre; Quellen des Buches. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Orthopädische Erkrankungen betreffen Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder und verändern Belastbarkeit, Bewegung und Alltag.
Ergotherapie analysiert Hand- und Alltagsanforderungen, passt Werkzeuge und Belastung an und unterstützt nachhaltigen Aktivitätsaufbau.
„Verschleiß“ darf nicht als unveränderliche Erklärung benutzt werden; gleichzeitig sind medizinische Belastungsgrenzen zu beachten.
Orthopädische Erkrankungen betreffen Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder und verändern Belastbarkeit, Bewegung und Alltag.
Arthrose verändert Gelenkknorpel und angrenzende Strukturen. Tendinopathien entstehen durch gestörte Anpassung an Last. Bildbefunde und Beschwerden stimmen nicht immer direkt überein.
Information, Aktivitätsanpassung, Training, Schmerztherapie, Hilfsmittel und bei Bedarf Operation werden kombiniert.
Ergotherapie analysiert Hand- und Alltagsanforderungen, passt Werkzeuge und Belastung an und unterstützt nachhaltigen Aktivitätsaufbau.
Funktion, Belastung, Schmerzreaktion, Hilfsmittel und Verlauf werden festgehalten.
„Verschleiß“ darf nicht als unveränderliche Erklärung benutzt werden; gleichzeitig sind medizinische Belastungsgrenzen zu beachten.
Quellenbasis: Allgemeine & Spezielle Krankheitslehre; Quellen des Buches. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Rheumatologische Erkrankungen können Gelenke, Wirbelsäule, Muskeln, Gefäße und Bindegewebe systemisch entzünden.
Handfunktion, Energieverteilung, Schienen, Hilfsmittel und Arbeitsplatzanpassung sind zentrale Bereiche.
Bei akut entzündetem Gelenk werden intensive Widerstände vermieden; Medikamentenfragen gehören zum ärztlichen Bereich.
Rheumatologische Erkrankungen können Gelenke, Wirbelsäule, Muskeln, Gefäße und Bindegewebe systemisch entzünden.
Schmerz, Schwellung, Wärme, Morgensteifigkeit und Fatigue sind häufig. Schübe wechseln mit ruhigeren Phasen; Medikamente beeinflussen Entzündung und Infektionsrisiko.
Aktivität bleibt wichtig, wird aber an Entzündungsgrad und Ermüdung angepasst. Gelenkschutz reduziert unnötige Last und verteilt Anforderungen.
Handfunktion, Energieverteilung, Schienen, Hilfsmittel und Arbeitsplatzanpassung sind zentrale Bereiche.
Schwellung, Schmerz, Morgensteifigkeit, Fatigue und Aktivitätswirkung werden festgehalten.
Bei akut entzündetem Gelenk werden intensive Widerstände vermieden; Medikamentenfragen gehören zum ärztlichen Bereich.
Quellenbasis: Allgemeine & Spezielle Krankheitslehre; Quellen des Buches. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Trauma schädigt Gewebe plötzlich; Nachbehandlung verbindet Schutz, Heilung, Beweglichkeit, Belastungsaufbau und Wiedergewinnung von Betätigung.
Therapie beginnt mit sicheren Alltagsstrategien und führt schrittweise zu Beweglichkeit, Kraft und Handgebrauch.
Red Flags wie zunehmender Schmerz, Durchblutungsstörung, Infektionszeichen oder Kompartmentsymptome erfordern sofortige Abklärung.
Trauma schädigt Gewebe plötzlich; Nachbehandlung verbindet Schutz, Heilung, Beweglichkeit, Belastungsaufbau und Wiedergewinnung von Betätigung.
Frakturen, Luxationen, Band-, Sehnen- und Nervenverletzungen unterscheiden sich in Stabilität und Heilung. Ruhigstellung schützt, führt aber zu Funktionsverlust.
Vorgaben zu Bewegung und Belastung richten sich nach Versorgung und Heilungsphase. Schmerz, Schwellung, Narbe, Sensibilität und Komplikationen werden überwacht.
Therapie beginnt mit sicheren Alltagsstrategien und führt schrittweise zu Beweglichkeit, Kraft und Handgebrauch.
Operations- oder Verletzungsdatum, Vorgaben, Befund, Dosis und Reaktion werden dokumentiert.
Red Flags wie zunehmender Schmerz, Durchblutungsstörung, Infektionszeichen oder Kompartmentsymptome erfordern sofortige Abklärung.
Quellenbasis: Allgemeine & Spezielle Krankheitslehre; Quellen des Buches. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Neurologische Erkrankungen verändern je nach Ort und Verlauf Motorik, Sensibilität, Wahrnehmung, Kognition, Sprache und autonome Funktionen.
Betätigungsanalyse, Aufgabenanpassung, intensives Üben, Kompensation und Angehörigenberatung werden kombiniert.
Plötzliche neue neurologische Symptome sind ein Notfall.
Neurologische Erkrankungen verändern je nach Ort und Verlauf Motorik, Sensibilität, Wahrnehmung, Kognition, Sprache und autonome Funktionen.
Schlaganfall verursacht fokale Ausfälle, Parkinson betrifft Bewegungsregulation, Multiple Sklerose verläuft entzündlich-demyelinisierend. Symptome und Verlauf sind individuell.
Polyneuropathien und einzelne Nervenläsionen führen zu sensiblen, motorischen oder vegetativen Ausfällen in typischen, aber variablen Verteilungen.
Betätigungsanalyse, Aufgabenanpassung, intensives Üben, Kompensation und Angehörigenberatung werden kombiniert.
Seite, Funktion, Kontext, Hilfebedarf und Verlauf werden präzise beschrieben.
Plötzliche neue neurologische Symptome sind ein Notfall.
Quellenbasis: Allgemeine & Spezielle Krankheitslehre; Quellen des Buches. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Erkrankungen innerer Organe beeinflussen Ausdauer, Stoffwechsel, Kognition, Wundheilung und Tagesform.
Energie- und Aktivitätsmanagement, Fuß- und Hautschutz, Hilfsmittel und Tagesstruktur unterstützen Teilhabe.
Medikamente, Sauerstoff oder Ernährung werden nicht eigenständig geändert.
Erkrankungen innerer Organe beeinflussen Ausdauer, Stoffwechsel, Kognition, Wundheilung und Tagesform.
Herzinsuffizienz vermindert Pumpleistung, koronare Erkrankung Durchblutung, COPD Atemfluss und Gasaustausch. Belastung wird symptom- und vorgabenorientiert dosiert.
Diabetes verändert Glukoseregulation und kann Gefäße, Nerven und Wunden betreffen. Niereninsuffizienz beeinflusst Flüssigkeit, Elektrolyte und Fatigue.
Energie- und Aktivitätsmanagement, Fuß- und Hautschutz, Hilfsmittel und Tagesstruktur unterstützen Teilhabe.
Belastung, Symptome, Erholung, Hautzustand und medizinische Vorgaben werden festgehalten.
Medikamente, Sauerstoff oder Ernährung werden nicht eigenständig geändert.
Quellenbasis: Allgemeine & Spezielle Krankheitslehre; Quellen des Buches. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Krebserkrankung und Behandlung können Körperfunktion, Energie, Rollen, Selbstbild und Alltag tiefgreifend verändern.
Ergotherapie unterstützt Betätigung, Anpassung, Hilfsmittel, Fatigue-Management und bedeutungsvolle Tagesgestaltung.
Infektionszeichen, Blutungsrisiko und medizinische Einschränkungen sind strikt zu beachten.
Krebserkrankung und Behandlung können Körperfunktion, Energie, Rollen, Selbstbild und Alltag tiefgreifend verändern.
Operation, Strahlentherapie, Chemotherapie, Immun- und zielgerichtete Therapien werden kombiniert. Fatigue, Neuropathie, Schmerz, Infektionsrisiko und kognitive Veränderungen sind möglich.
Ziele reichen von Wiederaufnahme von Rollen bis zu Komfort, Energieverteilung und Selbstbestimmung. Prioritäten können sich rasch verändern.
Ergotherapie unterstützt Betätigung, Anpassung, Hilfsmittel, Fatigue-Management und bedeutungsvolle Tagesgestaltung.
Ziel, Tagesform, Symptome, Anpassung und Wirkung werden festgehalten.
Infektionszeichen, Blutungsrisiko und medizinische Einschränkungen sind strikt zu beachten.
Quellenbasis: Allgemeine & Spezielle Krankheitslehre; Quellen des Buches. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Psychische Erkrankungen verändern Erleben, Denken, Antrieb, Verhalten und soziale Teilhabe in unterschiedlicher Kombination.
Betätigungsorientierte Struktur, Aktivierung, Gruppen, Selbstversorgung und Krisenbeobachtung werden individuell angepasst.
Akute Suizidalität, Fremdgefährdung oder schwere Desorganisation erfordern sofortiges Vorgehen nach Einrichtungskonzept.
Psychische Erkrankungen verändern Erleben, Denken, Antrieb, Verhalten und soziale Teilhabe in unterschiedlicher Kombination.
Depression kann Stimmung und Antrieb senken, Angst Verhalten einengen, Psychosen Wahrnehmung und Realitätsprüfung verändern, manische Episoden Aktivität und Impulskontrolle steigern.
Biologische, psychologische und soziale Faktoren wirken zusammen. Ressourcen, Beziehung, Tagesstruktur und Umwelt beeinflussen Funktionsniveau und Genesung.
Betätigungsorientierte Struktur, Aktivierung, Gruppen, Selbstversorgung und Krisenbeobachtung werden individuell angepasst.
Beobachtung, Selbstangabe und Interpretation werden getrennt. Wertende Sprache wird vermieden.
Akute Suizidalität, Fremdgefährdung oder schwere Desorganisation erfordern sofortiges Vorgehen nach Einrichtungskonzept.
Quellenbasis: Allgemeine & Spezielle Krankheitslehre; Quellen des Buches. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Psychosomatische Beschwerden entstehen in komplexen Wechselwirkungen von Körper, Erleben, Verhalten und sozialen Bedingungen.
Pacing, Körperwahrnehmung, Routine, Betätigungsbalance und graduierter Aktivitätsaufbau können helfen.
Neue oder veränderte körperliche Warnzeichen müssen medizinisch abgeklärt werden.
Psychosomatische Beschwerden entstehen in komplexen Wechselwirkungen von Körper, Erleben, Verhalten und sozialen Bedingungen.
Symptome sind real, auch wenn keine ausreichende organische Erklärung gefunden wird. Stress, Aufmerksamkeit, Vermeidung und Lernerfahrungen können Verlauf beeinflussen.
Behandlung richtet sich auf Umgang mit Symptomen, Aktivität, Regulation und Lebenskontext, nicht auf die Diskussion, ob Beschwerden „körperlich oder psychisch“ sind.
Pacing, Körperwahrnehmung, Routine, Betätigungsbalance und graduierter Aktivitätsaufbau können helfen.
Symptom, Kontext, Funktion und Strategie werden neutral beschrieben.
Neue oder veränderte körperliche Warnzeichen müssen medizinisch abgeklärt werden.
Quellenbasis: Allgemeine & Spezielle Krankheitslehre; Quellen des Buches. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Pädiatrische Krankheitslehre verbindet medizinische Diagnose mit Entwicklung, Familie, Schule, Spiel und wachsender Selbstständigkeit.
Spiel, Selbstversorgung, Schulfähigkeit, Hilfsmittel und Beratung werden gemeinsam mit Kind und Bezugspersonen geplant.
Diagnostische Etiketten dürfen Individualität und Entwicklungsmöglichkeiten nicht verdecken.
Pädiatrische Krankheitslehre verbindet medizinische Diagnose mit Entwicklung, Familie, Schule, Spiel und wachsender Selbstständigkeit.
Angeborene, perinatale und erworbene Erkrankungen können Motorik, Wahrnehmung, Kognition, Verhalten und Kommunikation beeinflussen. Entwicklungsaufgaben verändern die Bedeutung von Symptomen.
Familie, Kita, Schule und Peers sind zentrale Umwelten. Unterstützung muss alltagsnah sein und Stärken des Kindes berücksichtigen.
Spiel, Selbstversorgung, Schulfähigkeit, Hilfsmittel und Beratung werden gemeinsam mit Kind und Bezugspersonen geplant.
Entwicklungsstand, Funktion, Umfeld und Ziel werden konkret beschrieben.
Diagnostische Etiketten dürfen Individualität und Entwicklungsmöglichkeiten nicht verdecken.
Quellenbasis: Allgemeine & Spezielle Krankheitslehre; Quellen des Buches. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Im Alter wirken Erkrankungen, Medikamente, Reserve, Sinnesverluste und Umwelt häufig zusammen.
Vertraute Routinen, Umweltanpassung, Sturzprävention, Angehörigenarbeit und bedeutungsvolle Aktivität stehen im Mittelpunkt.
Akute Verwirrtheit gilt als medizinisch abklärungsbedürftig und nicht als „normales Alter“.
Im Alter wirken Erkrankungen, Medikamente, Reserve, Sinnesverluste und Umwelt häufig zusammen.
Demenz verläuft meist chronisch progredient, Delir akut und fluktuierend. Aufmerksamkeit, Orientierung, Gedächtnis und Alltag können betroffen sein.
Frailty beschreibt erhöhte Vulnerabilität. Mehrere Erkrankungen und Medikamente können sich gegenseitig beeinflussen und Erholung verlangsamen.
Vertraute Routinen, Umweltanpassung, Sturzprävention, Angehörigenarbeit und bedeutungsvolle Aktivität stehen im Mittelpunkt.
Funktion, Schwankung, Auslöser, Hilfebedarf und Sicherheit werden beschrieben.
Akute Verwirrtheit gilt als medizinisch abklärungsbedürftig und nicht als „normales Alter“.
Quellenbasis: Allgemeine & Spezielle Krankheitslehre; Quellen des Buches. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Medikamente können therapeutisch helfen und zugleich Wachheit, Kreislauf, Bewegung, Wahrnehmung oder Sturzrisiko beeinflussen.
Therapiezeit, Belastung, Hilfsmittel und Sicherheitsmaßnahmen werden an beobachtete Wirkungen angepasst.
Keine Dosierungs- oder Absetzempfehlung ohne ärztliche Entscheidung.
Medikamente können therapeutisch helfen und zugleich Wachheit, Kreislauf, Bewegung, Wahrnehmung oder Sturzrisiko beeinflussen.
Sedierung, Tremor, Unruhe, Schwindel, Mundtrockenheit, Blutungsneigung oder motorische Veränderungen können Betätigung beeinflussen. Zeitpunkt und Dosisbezug sind wichtig.
Ergotherapie beobachtet und meldet, verändert aber nicht eigenständig Medikamente. Auffälligkeiten werden mit Zeitpunkt, Kontext und Wirkung beschrieben.
Therapiezeit, Belastung, Hilfsmittel und Sicherheitsmaßnahmen werden an beobachtete Wirkungen angepasst.
Beobachtung, Zeitpunkt, Aktivität und Weitergabe werden festgehalten.
Keine Dosierungs- oder Absetzempfehlung ohne ärztliche Entscheidung.
Quellenbasis: Allgemeine & Spezielle Krankheitslehre; Quellen des Buches. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Red Flags sind Hinweise auf potenziell gefährliche Verläufe und erfordern Unterbrechung, Rücksprache oder Notfallmaßnahmen.
Sicherheitsregeln werden vor Beginn geklärt. Bei Unsicherheit wird frühzeitig interprofessionell rückgefragt.
Bei Notfallzeichen hat Sicherheit Vorrang vor Fortsetzung der Therapie.
Red Flags sind Hinweise auf potenziell gefährliche Verläufe und erfordern Unterbrechung, Rücksprache oder Notfallmaßnahmen.
Akute Brustschmerzen, schwere Atemnot, plötzliche neurologische Ausfälle, Synkope, starke Blutung, rasch zunehmende Schwellung, Fieber mit Verschlechterung und Suizidalität sind Beispiele.
Eine gute Übergabe nennt Person, Situation, relevante Vorgeschichte, konkrete Beobachtung, Zeitpunkt, Vitalzeichen soweit vorhanden und gewünschte Reaktion.
Sicherheitsregeln werden vor Beginn geklärt. Bei Unsicherheit wird frühzeitig interprofessionell rückgefragt.
Zeitpunkt, Beobachtung, Maßnahme, informierte Person und weitere Anweisung werden vollständig festgehalten.
Bei Notfallzeichen hat Sicherheit Vorrang vor Fortsetzung der Therapie.
Quellenbasis: Allgemeine & Spezielle Krankheitslehre; Quellen des Buches. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Krankheitswissen unterstützt Ergotherapie, wenn es mit Funktionsfähigkeit, Betätigung, Kontext und persönlichem Ziel verbunden wird.
Jeder Krankheitsabschnitt endet mit der Frage, welche konkrete Handlung betroffen ist und welche Veränderung realistisch ist.
Krankheitslehre darf personenzentrierte Zielsetzung nicht durch Defizitlisten ersetzen.
Krankheitswissen unterstützt Ergotherapie, wenn es mit Funktionsfähigkeit, Betätigung, Kontext und persönlichem Ziel verbunden wird.
Diagnose, Verlauf, Behandlung und Risiken setzen Rahmenbedingungen. Sie erklären aber nicht allein, was eine Person im Alltag kann oder möchte.
Aus Befund und Betätigungsanalyse werden Ziele, Intervention, Dosis und Evaluation abgeleitet. Körperfunktion, Aktivität, Teilhabe und Umwelt werden zusammen betrachtet.
Jeder Krankheitsabschnitt endet mit der Frage, welche konkrete Handlung betroffen ist und welche Veränderung realistisch ist.
Die Kette von medizinischem Rahmen über Befund und Ziel bis Ergebnis wird nachvollziehbar dargestellt.
Krankheitslehre darf personenzentrierte Zielsetzung nicht durch Defizitlisten ersetzen.
Quellenbasis: Allgemeine & Spezielle Krankheitslehre; Quellen des Buches. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Ein Schlaganfall entsteht durch eine akute Durchblutungsstörung oder Blutung im Gehirn und kann sehr unterschiedliche motorische, sensorische, kognitive und kommunikative Folgen haben.
Ergotherapie erfasst konkrete Alltagsauswirkungen, Ressourcen, Sicherheit, Umfeld und Lernfähigkeit.
Akut neu auftretende neurologische Symptome sind ein Notfall. Therapieinformationen ersetzen keine Akutdiagnostik.
Hemiparese, Koordinationsstörung, Tonusveränderung, Sensibilitätsverlust oder Schmerzen.
Neglect, Apraxie, Aufmerksamkeits-, Gedächtnis- oder Exekutivstörungen.
Aphasie, Dysarthrie und Dysphagie können Handlungsfähigkeit und Sicherheit beeinflussen.
Stabilität, Lagerung, frühe Mobilisation, Schlucksicherheit und interprofessionelle Abstimmung.
Aufgabenspezifisches Lernen, Kompensation, Umweltanpassung und Angehörigenarbeit.
Selbstversorgung, Wohnen, Mobilität, Arbeit, Beziehungen und Freizeit.
Plötzliche Gesichtslähmung, Armschwäche, Sprachstörung, Seh- oder Gleichgewichtsstörung, stärkster Kopfschmerz: sofort Notruf.
Quellenbasis: Eigene Zusammenfassung; ICD/ICF als Einordnungsrahmen. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Parkinson-Syndrome und Multiple Sklerose sind neurologische Erkrankungsgruppen mit unterschiedlichen Verläufen und vielfältigen Auswirkungen auf Handlung und Teilhabe.
Therapie orientiert sich an konkreten Betätigungen, Tagesform, Medikamentenwirkung, Fatigue, Kognition und Umwelt.
Verlauf, Prognose und Symptomkombination sind individuell. Pauschale Übungsrezepte sind ungeeignet.
Bradykinese in Verbindung mit Rigor, Ruhetremor oder posturaler Instabilität; zusätzlich können nichtmotorische Symptome auftreten.
Starthemmung, kleine Bewegungsamplitude, Freezing, reduzierte Mimik, Feinmotorik- und Schreibprobleme.
Externe Hinweisreize, große zielgerichtete Bewegungen, Routinen, Anpassung von Umgebung und Zeitdruck.
Fatigue, Sensibilitätsstörungen, Sehstörungen, Paresen, Spastik, Ataxie, Blasenstörung und kognitive Veränderungen.
Energieeinteilung, Kühlung oder Temperaturmanagement, Hilfsmittel, Arbeitsplatzanpassung und dosiertes Training.
Quellenbasis: Eigene fachliche Zusammenfassung. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
CRPS ist ein regionales Schmerzsyndrom, bei dem Schmerz und weitere sensorische, vasomotorische, sudomotorische, trophische oder motorische Veränderungen das erwartbare Maß nach einem Ereignis übersteigen können.
Frühe interprofessionelle Abstimmung, schonende aktive Nutzung, Desensibilisierung und schrittweiser Funktionsaufbau sind bedeutsam.
Diagnose und Behandlung gehören in ärztliche und spezialisierte interprofessionelle Verantwortung. Aggressive passive Maßnahmen können schaden.
Allodynie, Hyperalgesie, veränderte Körperwahrnehmung.
Temperatur- oder Farbunterschiede, Schweißveränderung und Ödem.
Bewegungseinschränkung, Schwäche, Tremor, Dystonie sowie Haut-, Haar- oder Nagelveränderungen.
Sichere Nutzung, graduierte Belastung, Schwellungsmanagement, sensorische Integration, Körperrepräsentation und Rückkehr zu Betätigungen.
Schmerz anerkennen, Katastrophisierung nicht verstärken und nachvollziehbare Belastungsgrenzen vereinbaren.
Quellenbasis: Eigene fachliche Zusammenfassung. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.
Delir, Demenz und Depression können sich in Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Antrieb und Alltagsleistung überschneiden, unterscheiden sich aber häufig in Beginn, Verlauf und Begleitsymptomen.
Ergotherapeutische Beobachtungen aus konkreten Handlungen können zur interprofessionellen Einschätzung beitragen.
Die Differenzialdiagnostik ist medizinisch beziehungsweise fachpsychologisch. Ein akutes Delir ist potenziell lebensbedrohlich.
Akuter Beginn, fluktuierender Verlauf, gestörte Aufmerksamkeit und Bewusstseinslage; häufig körperliche Ursache oder Medikamenteneinfluss.
Reizniveau regulieren, Orientierung unterstützen, Sicherheit herstellen und sofort medizinisch rückmelden.
Meist schleichender Verlauf mit zunehmenden kognitiven und alltagspraktischen Einschränkungen.
Routinen, Umweltanpassung, kompensierende Hilfen, Angehörigenberatung und bedeutungsvolle Aktivität.
Gedrückte Stimmung, Interessenverlust, Antriebsminderung, Schlaf- und Konzentrationsprobleme; kognitive Beschwerden können ausgeprägt sein.
Aktivitätsaufbau, Tagesstruktur, Ressourcen und Suizidalität im Team beachten.
Quellenbasis: Eigene fachliche Zusammenfassung. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.