ICD

Diagnosen lesen, einordnen und von Funktions- und Teilhabefragen trennen.

15 Kapitel118 UnterthemenStand 13. Juli 2026

Einleitung und Grenze

Lernorientierte Sekundärdarstellung. Für Deutschland ist zur Morbiditätskodierung derzeit die ICD-10-GM Version 2026 amtlich. Dieses Buch ist kein Kodierhandbuch und ersetzt keine anwendungsbezogenen Kodierrichtlinien.

Quellen und Literatur

ICD-10-GM – Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Ausgabe oder Version
Version 2026
Jahr
2026
Herausgabe
BfArM im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit
Abruf
13. Juli 2026

Quelle öffnen

ICD-11 und Aspekte der Einführung für Deutschland

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Ausgabe oder Version
Deutsche Entwurfsfassung und Einführungsinformationen
Jahr
2026
Herausgabe
BfArM
Abruf
13. Juli 2026

Quelle öffnen

ICD-11 for Mortality and Morbidity Statistics

World Health Organization

Ausgabe oder Version
laufend gepflegte Onlinefassung
Jahr
ab 2022
Herausgabe
World Health Organization
Abruf
13. Juli 2026

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01 ICD als Orientierungssystem 8 Unterthemen
Kern

Die ICD klassifiziert Krankheiten und verwandte Gesundheitsprobleme. Ein Diagnosecode ermöglicht eine standardisierte Zuordnung, beschreibt aber nicht automatisch den individuellen Alltag oder den ergotherapeutischen Bedarf.

Anwendung

Beim Lesen werden Code, ausgeschriebene Diagnose, Version, Zusatzkennzeichen und Kontext geprüft.

Grenze

Querverweise: , , .

Einordnung

Die ICD klassifiziert Krankheiten und verwandte Gesundheitsprobleme. Ein Diagnosecode ermöglicht eine standardisierte Zuordnung, beschreibt aber nicht automatisch den individuellen Alltag oder den ergotherapeutischen Bedarf.

Fachlicher Kern

Wozu die ICD dient

Die ICD ordnet Krankheiten und verwandte Gesundheitsprobleme in einer international anschlussfähigen Klassifikation. In Deutschland ist die ICD-10-GM die amtliche Klassifikation für Diagnosen in der ambulanten und stationären Versorgung. Sie schafft eine gemeinsame Kodiersprache, beschreibt aber nicht automatisch den gesamten Behandlungsbedarf.

Bedeutung für die Ergotherapie

Diagnosen liefern medizinischen Kontext, Hinweise auf mögliche Risiken und eine gemeinsame Ausgangsinformation. Ergotherapeutische Befunderhebung muss darüber hinaus klären, welche Handlungen, Rollen und Umweltbedingungen tatsächlich betroffen sind. Gleiche Diagnosen können sehr unterschiedliche Alltagsfolgen haben.

Ergotherapeutische Anwendung

Beim Lesen werden Code, ausgeschriebene Diagnose, Version, Zusatzkennzeichen und Kontext geprüft.

Leitfragen

  • Welche Diagnose ist gesichert, welche nur als Verdacht oder Vorgeschichte genannt?
  • Welche Information ist für Sicherheit und Planung relevant?
  • Welche Alltagsfrage bleibt durch den Diagnosekode unbeantwortet?

Dokumentation und Verlauf

Der Diagnosekode wird zusammen mit Klartext, Version der Klassifikation, Quelle und Datum übernommen. Eigene Deutungen werden nicht als medizinische Diagnose ausgegeben.

Grenzen und Fehlerquellen

Querverweise: , , .

Dieses Buch ist kein Kodierhandbuch. Für Abrechnung, Zusatzkennzeichen, Ein- und Ausschlüsse sowie Jahresänderungen gilt die jeweils aktuelle amtliche Fassung.

Quellenbasis: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte; World Health Organization. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.

02 ICD, ICF, AMDP und COPM trennen 8 Unterthemen
Kern

ICD ordnet Diagnosen. ICF ordnet Funktionsfähigkeit, Aktivität, Teilhabe und Umwelt. AMDP strukturiert psychopathologische Befunde. COPM erfasst bedeutsame Betätigungsprobleme aus Sicht der Person.

Anwendung

Im Fallbericht werden diese Ebenen nacheinander verbunden, nicht vermischt.

Grenze

Eine Diagnose ist keine automatische Erklärung für Verhalten, Motivation oder Leistungsfähigkeit.

Einordnung

ICD ordnet Diagnosen. ICF ordnet Funktionsfähigkeit, Aktivität, Teilhabe und Umwelt. AMDP strukturiert psychopathologische Befunde. COPM erfasst bedeutsame Betätigungsprobleme aus Sicht der Person.

Fachlicher Kern

Vier Instrumente, vier Fragen

Die ICD fragt nach Krankheit oder Störung. Die ICF fragt nach Funktionsfähigkeit, Aktivitäten, Teilhabe und Kontext. AMDP ordnet psychopathologische Phänomene. Das COPM ermittelt bedeutsame Betätigungsprobleme und Veränderung aus Sicht der Person.

Erst trennen, dann verbinden

Eine fachlich saubere Fallarbeit hält Diagnose, beobachteten Befund, subjektives Anliegen und funktionale Einordnung zunächst getrennt. Danach werden die Informationen zu einer begründeten Therapieplanung verbunden. So bleiben Herkunft und Aussagekraft jeder Information erkennbar.

Ergotherapeutische Anwendung

Im Fallbericht werden diese Ebenen nacheinander verbunden, nicht vermischt.

Leitfragen

  • Welche Aussage stammt aus ärztlicher Diagnose, welche aus eigener Beobachtung?
  • Was berichtet die Person selbst als wichtig?
  • Welche Information beschreibt Funktion und welche nur eine Klassenzugehörigkeit?

Dokumentation und Verlauf

In Berichten können vier kurze Ebenen verwendet werden: Diagnose, ergotherapeutischer Befund, Betätigungsanliegen und Arbeitsziele. Querverweise zeigen Zusammenhänge, ohne die Ebenen gleichzusetzen.

Grenzen und Fehlerquellen

Eine Diagnose ist keine automatische Erklärung für Verhalten, Motivation oder Leistungsfähigkeit.

Ein AMDP-Merkmal ist keine ICD-Diagnose; ein COPM-Wert ist kein Funktionskode; eine ICF-Kategorie ersetzt keinen medizinischen Befund.

Quellenbasis: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte; World Health Organization. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.

03 Aufbau der ICD-10-GM 8 Unterthemen
Kern

Die ICD-10-GM ist hierarchisch aus Kapiteln, Gruppen, Kategorien und Subkategorien aufgebaut. Buchstaben und Ziffern verweisen auf die Stelle im Klassifikationssystem.

Anwendung

Für die Praxis wird immer die vollständige Bezeichnung aus der gültigen amtlichen Fassung herangezogen.

Grenze

Die Jahresversion gehört zur Quellenangabe.

Einordnung

Die ICD-10-GM ist hierarchisch aus Kapiteln, Gruppen, Kategorien und Subkategorien aufgebaut. Buchstaben und Ziffern verweisen auf die Stelle im Klassifikationssystem.

Fachlicher Kern

Hierarchischer Aufbau

Die ICD-10-GM ist hierarchisch in Kapitel, Gruppen beziehungsweise Blöcke, dreistellige Kategorien und häufig vier- oder fünfstellige Subkategorien gegliedert. Der Kode erhält seine genaue Bedeutung erst im Zusammenhang mit Überschrift, Ein- und Ausschlusshinweisen und weiteren Anmerkungen.

Systematik und alphabetische Suche

Das alphabetische Verzeichnis hilft, einen Ausgangspunkt zu finden. Die endgültige Prüfung erfolgt im systematischen Verzeichnis. Diese Reihenfolge verhindert, dass ein ähnlich klingender Suchbegriff ohne Prüfung als passender Kode übernommen wird.

Ergotherapeutische Anwendung

Für die Praxis wird immer die vollständige Bezeichnung aus der gültigen amtlichen Fassung herangezogen.

Leitfragen

  • In welchem Kapitel und Block liegt der Kode?
  • Welche Ein- oder Ausschlusshinweise verändern die Bedeutung?
  • Ist die gewählte Spezifität durch die dokumentierte Diagnose gedeckt?

Dokumentation und Verlauf

Beim Lernen werden Kode, amtlicher Titel, Hierarchie und relevante Hinweise zusammen notiert. Veraltete Kodes werden nicht kommentarlos in neue Dokumente übernommen.

Grenzen und Fehlerquellen

Die Jahresversion gehört zur Quellenangabe.

Die sichtbare Kurzbezeichnung allein reicht nicht. Auch Zusatzregeln und Hinweise des jeweiligen Versorgungskontexts können entscheidend sein.

Quellenbasis: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte; World Health Organization. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.

04 ICD-11 einordnen 8 Unterthemen
Kern

Die ICD-11 ist die internationale Nachfolgeklassifikation. Für deutsche Abrechnungs- und Kodierfragen darf sie nicht ungeprüft an die Stelle der aktuell geltenden ICD-10-GM gesetzt werden.

Anwendung

Zum Lernen kann sie helfen, Entwicklungen der Klassifikation zu verstehen. Für konkrete Anwendung wird die zuständige amtliche Regelung geprüft.

Grenze

Version und Geltungsbereich müssen ausdrücklich genannt werden.

Einordnung

Die ICD-11 ist die internationale Nachfolgeklassifikation. Für deutsche Abrechnungs- und Kodierfragen darf sie nicht ungeprüft an die Stelle der aktuell geltenden ICD-10-GM gesetzt werden.

Fachlicher Kern

International in Kraft, national noch im Übergang

Die ICD-11 trat international 2022 in Kraft. Für die Morbiditätskodierung in Deutschland bleibt bis zur nationalen Einführung die ICD-10-GM maßgeblich. Die deutsche ICD-11-Fassung des BfArM ist derzeit eine Entwurfsfassung zur Vorbereitung und Ansicht.

Neue digitale Architektur

Die ICD-11 ist für digitale Gesundheitssysteme konzipiert und kann Sachverhalte differenzierter abbilden. Diese Flexibilität erhöht zugleich die Komplexität. Für Lernende ist wichtig, ICD-11-Inhalte als Ausblick zu verstehen, ohne sie vorschnell als geltende deutsche Kodiergrundlage zu verwenden.

Ergotherapeutische Anwendung

Zum Lernen kann sie helfen, Entwicklungen der Klassifikation zu verstehen. Für konkrete Anwendung wird die zuständige amtliche Regelung geprüft.

Leitfragen

  • Geht es um internationale Information oder geltende deutsche Kodierung?
  • Welche Version und welcher Anwendungsbereich werden genannt?
  • Ist die deutschsprachige Information bereits amtlich eingeführt oder noch Entwurf?

Dokumentation und Verlauf

Jede ICD-11-Angabe erhält einen klaren Statushinweis. In deutschen Fallunterlagen wird die aktuell geltende ICD-10-GM nicht durch eine eigene ICD-11-Übertragung ersetzt.

Grenzen und Fehlerquellen

Version und Geltungsbereich müssen ausdrücklich genannt werden.

Eine selbst vorgenommene Umkodierung zwischen ICD-10-GM und ICD-11 ist fehleranfällig und kann fachlich oder rechtlich unzulässig sein.

Quellenbasis: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte; World Health Organization. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.

05 Diagnosen lesen 8 Unterthemen
Kern

Eine Diagnose wird nicht nur als Kürzel übernommen. Geprüft werden Wortlaut, Sicherheit der Diagnose, Begleiterkrankungen, zeitlicher Verlauf und die Frage, wer die Diagnose gestellt hat.

Anwendung

Ergotherapeutisch folgt anschließend: Welche beobachtbaren Auswirkungen bestehen in Betätigung und Teilhabe?

Grenze

Keine Diagnose aus einem einzelnen Verhalten ableiten.

Einordnung

Eine Diagnose wird nicht nur als Kürzel übernommen. Geprüft werden Wortlaut, Sicherheit der Diagnose, Begleiterkrankungen, zeitlicher Verlauf und die Frage, wer die Diagnose gestellt hat.

Fachlicher Kern

Mehr als Kode und Titel

Zum Lesen einer Diagnose gehören Kode, Klartext, Klassifikationsversion, diagnostischer Status, zeitlicher Kontext und Quelle. Außerdem ist zu prüfen, ob es sich um Hauptdiagnose, Begleiterkrankung, Folge, Verdacht oder anamnestische Angabe handelt.

Klinische Bedeutung vorsichtig ableiten

Ein Diagnosebegriff kann typische Symptome oder Risiken nahelegen, erlaubt aber keine sichere Aussage über den individuellen Schweregrad. Die Ergotherapie prüft deshalb, welche Folgen aktuell beobachtbar sind und welche Informationen aus ärztlichen Unterlagen übernommen werden müssen.

Ergotherapeutische Anwendung

Ergotherapeutisch folgt anschließend: Welche beobachtbaren Auswirkungen bestehen in Betätigung und Teilhabe?

Leitfragen

  • Wer hat die Diagnose wann und in welchem Kontext gestellt?
  • Welche aktuelle Relevanz hat sie für Betätigung und Sicherheit?
  • Welche Annahme muss durch Befund oder Rückfrage geklärt werden?

Dokumentation und Verlauf

Diagnosen werden wörtlich aus der verlässlichen Quelle übernommen und als Fremdangabe kenntlich gemacht. Unklare Abkürzungen oder widersprüchliche Angaben werden nicht geraten, sondern geklärt.

Grenzen und Fehlerquellen

Keine Diagnose aus einem einzelnen Verhalten ableiten.

Eine Diagnose darf nicht aus einzelnen Symptomen, Verhalten oder Internetrecherche selbst gestellt werden.

Quellenbasis: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte; World Health Organization. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.

06 Psychische und Verhaltensstörungen 8 Unterthemen
Kern

Psychiatrische Diagnosebezeichnungen dürfen nicht mit dem aktuellen psychopathologischen Befund gleichgesetzt werden. Symptome können schwanken; Befunde werden beschreibend und zeitbezogen dokumentiert.

Anwendung

AMDP kann Beobachtungen ordnen, während die ICF den Bezug zu Aktivität, Teilhabe und Umwelt herstellt.

Grenze

Akute Selbst- oder Fremdgefährdung erfordert ein eigenes fachliches Vorgehen und wird nicht durch eine Klassifikationssuche ersetzt.

Einordnung

Psychiatrische Diagnosebezeichnungen dürfen nicht mit dem aktuellen psychopathologischen Befund gleichgesetzt werden. Symptome können schwanken; Befunde werden beschreibend und zeitbezogen dokumentiert.

Fachlicher Kern

Diagnose und psychopathologischer Befund

Psychische und Verhaltensstörungen sind in der ICD klassifiziert. Der psychopathologische Befund beschreibt dagegen aktuell feststellbare Phänomene. Diagnose und Befund stehen in Beziehung, sind aber nicht identisch: Symptome können sich verändern, fehlen oder bei verschiedenen Diagnosen auftreten.

Ergotherapeutischer Blick

Relevant sind unter anderem Auswirkungen auf Tagesstruktur, Selbstversorgung, soziale Interaktion, Belastbarkeit, Rollen und Arbeitsfähigkeit. Eine respektvolle Sprache trennt die Person von der Diagnose und beschreibt beobachtete Schwierigkeiten sowie Ressourcen konkret.

Ergotherapeutische Anwendung

AMDP kann Beobachtungen ordnen, während die ICF den Bezug zu Aktivität, Teilhabe und Umwelt herstellt.

Leitfragen

  • Welche aktuelle Beeinträchtigung ist beobachtbar und welche nur diagnostisch bekannt?
  • Welche Betätigung wird vermieden, unterbrochen oder nur mit Unterstützung ausgeführt?
  • Welche Schutz- oder Krisenregel ist im Setting relevant?

Dokumentation und Verlauf

Psychiatrische Diagnosen werden nicht zur Charakterbeschreibung verwendet. Berichtstexte verbinden medizinische Fremdangaben mit eigenen, zeitlich und situativ eingegrenzten Beobachtungen.

Grenzen und Fehlerquellen

Akute Selbst- oder Fremdgefährdung erfordert ein eigenes fachliches Vorgehen und wird nicht durch eine Klassifikationssuche ersetzt.

Diagnoseetiketten dürfen weder Gefährlichkeit noch fehlende Entscheidungsfähigkeit pauschal unterstellen.

Quellenbasis: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte; World Health Organization. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.

07 Neurologie, Orthopädie und somatische Diagnosen 8 Unterthemen
Kern

Bei somatischen Diagnosen werden betroffene Strukturen, Verlauf, Belastbarkeit, medizinische Einschränkungen und mögliche Komplikationen getrennt betrachtet.

Anwendung

Die ergotherapeutische Planung orientiert sich an Verordnung, Befund, Sicherheitsanforderungen und alltagsbezogenen Zielen.

Grenze

Diagnose und Funktionsbefund können unterschiedlich ausgeprägt sein.

Einordnung

Bei somatischen Diagnosen werden betroffene Strukturen, Verlauf, Belastbarkeit, medizinische Einschränkungen und mögliche Komplikationen getrennt betrachtet.

Fachlicher Kern

Lokalisation, Ursache und Folge unterscheiden

Neurologische, orthopädische und andere somatische Diagnosen können Struktur, Ursache, Krankheitsverlauf oder Folgezustand benennen. Für das Verständnis ist zu klären, was der Kode tatsächlich klassifiziert und welche Funktionsfolgen lediglich möglich, aber nicht zwingend sind.

Bedeutung für Behandlungssicherheit

Diagnosen können Hinweise auf Belastungsgrenzen, Heilungsphasen, Kontraindikationen, neurologische Ausfälle oder notwendige Rücksprachen geben. Diese Hinweise werden mit aktuellen ärztlichen Vorgaben und eigenem Befund verbunden.

Ergotherapeutische Anwendung

Die ergotherapeutische Planung orientiert sich an Verordnung, Befund, Sicherheitsanforderungen und alltagsbezogenen Zielen.

Leitfragen

  • Bezeichnet der Kode Erkrankung, Verletzung, Lokalisation oder Folge?
  • Welche medizinische Vorgabe begrenzt die Belastung?
  • Welche Funktion und Alltagshandlung muss tatsächlich geprüft werden?

Dokumentation und Verlauf

Neben der Diagnose werden betroffene Seite, Verlauf, aktuelle ärztliche Vorgaben und relevante Warnzeichen getrennt dokumentiert, soweit sie verlässlich vorliegen.

Grenzen und Fehlerquellen

Diagnose und Funktionsbefund können unterschiedlich ausgeprägt sein.

Aus dem Kode allein dürfen keine individuellen Bewegungsverbote, Prognosen oder Belastungsstufen abgeleitet werden.

Quellenbasis: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte; World Health Organization. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.

08 Verordnung, Arztbrief und Bericht 8 Unterthemen
Kern

In Dokumenten kann derselbe Fall in unterschiedlicher Genauigkeit oder mit älteren Codes beschrieben sein. Angaben werden deshalb mit Datum und Quelle übernommen.

Anwendung

Im ergotherapeutischen Bericht wird die Diagnose knapp genannt; der Hauptteil beschreibt nachvollziehbar Betätigung, Befund, Ziel, Intervention und Verlauf.

Grenze

Unklare oder widersprüchliche Angaben werden nicht stillschweigend korrigiert.

Einordnung

In Dokumenten kann derselbe Fall in unterschiedlicher Genauigkeit oder mit älteren Codes beschrieben sein. Angaben werden deshalb mit Datum und Quelle übernommen.

Fachlicher Kern

Unterschiedliche Dokumente, unterschiedliche Aussagekraft

Eine Verordnung legt den medizinischen Auftrag und formale Rahmenbedingungen fest. Ein Arztbrief fasst Diagnostik, Verlauf und Behandlung zusammen. Ein ergotherapeutischer Bericht beschreibt den eigenen Befund, die Ziele, das Vorgehen und den Verlauf. Informationen werden nicht ungeprüft zwischen diesen Dokumentarten übertragen.

Diagnose als Teil des Auftrags

Die Diagnose wird korrekt übernommen, aber der ergotherapeutische Text bleibt auf Handlungsfähigkeit und Behandlung bezogen. Unklarheiten zu Seite, Belastung, Verlauf oder Auftrag werden frühzeitig geklärt.

Ergotherapeutische Anwendung

Im ergotherapeutischen Bericht wird die Diagnose knapp genannt; der Hauptteil beschreibt nachvollziehbar Betätigung, Befund, Ziel, Intervention und Verlauf.

Leitfragen

  • Welche Information ist Auftrag, welche Hintergrund und welche eigene Feststellung?
  • Sind Diagnose, Seite und Verordnung konsistent?
  • Welche Rückfrage ist vor Beginn oder Fortsetzung erforderlich?

Dokumentation und Verlauf

Berichte kennzeichnen Fremdbefunde und eigene Befunde. Der Wortlaut amtlicher oder ärztlicher Angaben wird nicht unnötig umgedeutet.

Grenzen und Fehlerquellen

Unklare oder widersprüchliche Angaben werden nicht stillschweigend korrigiert.

Ein ergotherapeutischer Bericht soll keine ärztliche Diagnose korrigieren oder erweitern. Abweichungen werden sachlich als Klärungsbedarf formuliert.

Quellenbasis: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte; World Health Organization. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.

09 Dokumentation 8 Unterthemen
Kern

Gute Dokumentation trennt medizinische Diagnose, Eigenangabe, beobachteten Befund und ergotherapeutische Schlussfolgerung. Dadurch bleibt erkennbar, worauf eine Aussage beruht.

Anwendung

Stigmatisierende Verkürzungen wie „ist dement“ oder „ist unmotiviert“ werden durch konkrete, überprüfbare Beschreibungen ersetzt.

Grenze

Querverweis: und .

Einordnung

Gute Dokumentation trennt medizinische Diagnose, Eigenangabe, beobachteten Befund und ergotherapeutische Schlussfolgerung. Dadurch bleibt erkennbar, worauf eine Aussage beruht.

Fachlicher Kern

Nachvollziehbarkeit sichern

Diagnosen müssen so dokumentiert sein, dass Herkunft, Version und zeitlicher Bezug erkennbar bleiben. Besonders bei längeren Verläufen können alte und neue Diagnosen nebeneinander vorkommen. Eine Änderung im Kodebestand bedeutet nicht automatisch eine klinische Veränderung.

Informationssparsamkeit

Nur auftrags- und behandlungsrelevante Diagnosen gehören in den jeweiligen ergotherapeutischen Zusammenhang. Eine vollständige medizinische Liste kann unnötig sein und sensible Informationen verbreiten, die für die konkrete Aufgabe keine Bedeutung haben.

Ergotherapeutische Anwendung

Stigmatisierende Verkürzungen wie „ist dement“ oder „ist unmotiviert“ werden durch konkrete, überprüfbare Beschreibungen ersetzt.

Leitfragen

  • Welche Diagnose ist für diesen Bericht erforderlich?
  • Ist die Quelle aktuell und eindeutig?
  • Muss eine historische Angabe als solche markiert werden?

Dokumentation und Verlauf

Verwendet werden einheitliche Felder für Kode, Klartext, Version, Quelle, Datum und Relevanz. Änderungen werden ergänzt statt rückwirkend unsichtbar überschrieben.

Grenzen und Fehlerquellen

Querverweis: und .

Datensparsamkeit und Schweigepflicht gelten auch für scheinbar rein technische Diagnosekodes.

Quellenbasis: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte; World Health Organization. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.

10 Häufige Bereiche in der Ergotherapie 8 Unterthemen
Kern

In ergotherapeutischen Arbeitsfeldern begegnen unter anderem neurologische, orthopädische, traumatologische, psychiatrische, pädiatrische und geriatrische Diagnosen. Eine reine Diagnoseliste ersetzt keine Priorisierung.

Anwendung

Für jedes Krankheitsbild werden medizinische Sicherheit, typische Funktionsfolgen und individuelle Alltagsfolgen getrennt gelernt.

Grenze

Die aktuelle amtliche Fassung bleibt Nachschlagegrundlage.

Einordnung

In ergotherapeutischen Arbeitsfeldern begegnen unter anderem neurologische, orthopädische, traumatologische, psychiatrische, pädiatrische und geriatrische Diagnosen. Eine reine Diagnoseliste ersetzt keine Priorisierung.

Fachlicher Kern

Typische Diagnosegruppen, individuelle Folgen

In ergotherapeutischen Arbeitsfeldern begegnen häufig neurologische, orthopädische, psychiatrische, geriatrische, pädiatrische und internistische Diagnosen. Die Häufigkeit einer Diagnose macht ihre Folgen jedoch nicht standardisiert. Alter, Verlauf, Komorbiditäten, Umwelt und persönliche Ziele verändern den Bedarf.

Diagnosewissen sinnvoll begrenzen

Für die Ausbildung sind Leitsymptome, Risiken, typische Verläufe und mögliche Handlungsfolgen wichtig. Das Wissen dient der Orientierung und der Auswahl von Fragen, nicht der schematischen Zuordnung einer festen Therapie.

Ergotherapeutische Anwendung

Für jedes Krankheitsbild werden medizinische Sicherheit, typische Funktionsfolgen und individuelle Alltagsfolgen getrennt gelernt.

Leitfragen

  • Welche diagnosebezogenen Risiken muss ich kennen?
  • Welche typische Folge ist im Einzelfall tatsächlich vorhanden?
  • Welche Ressource oder Kompensation verändert den Alltag?

Dokumentation und Verlauf

Fallübersichten verbinden Diagnosewissen mit aktuellem ergotherapeutischem Befund. Typische Merkmale werden als Prüffragen, nicht als feststehende Tatsachen formuliert.

Grenzen und Fehlerquellen

Die aktuelle amtliche Fassung bleibt Nachschlagegrundlage.

Stereotype Behandlungspakete nach Diagnose widersprechen einer klienten- und betätigungsorientierten Planung.

Quellenbasis: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte; World Health Organization. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.

11 Grenzen, Ethik und Sprache 8 Unterthemen
Kern

Klassifikationen erleichtern Kommunikation, können Menschen aber auch auf Kategorien reduzieren, wenn Kontext und Personperspektive fehlen.

Anwendung

Diagnosen werden nur dort genannt, wo sie fachlich erforderlich sind. Unsicherheit und Quellenlage werden sichtbar gemacht.

Grenze

Die Person bleibt mehr als ihre Diagnose.

Einordnung

Klassifikationen erleichtern Kommunikation, können Menschen aber auch auf Kategorien reduzieren, wenn Kontext und Personperspektive fehlen.

Fachlicher Kern

Klassifikation ist keine Identität

Eine Diagnose bezeichnet eine klassifizierte gesundheitliche Störung, nicht die gesamte Person. Sprache beeinflusst, wie Menschen wahrgenommen werden. Fachlich angemessene Texte vermeiden abwertende Kurzformen und machen deutlich, ob eine Aussage Diagnose, Beobachtung oder Interpretation ist.

Transparenz und Beteiligung

Klientinnen und Klienten sollten verständlich erfahren, welche Informationen verwendet werden und wozu. Bei sensiblen Diagnosen sind Einwilligung, Informationsbedarf und mögliche Folgen der Weitergabe besonders sorgfältig abzuwägen.

Ergotherapeutische Anwendung

Diagnosen werden nur dort genannt, wo sie fachlich erforderlich sind. Unsicherheit und Quellenlage werden sichtbar gemacht.

Leitfragen

  • Ist die Formulierung sachlich und personbezogen statt etikettierend?
  • Ist die Diagnose für den Empfänger erforderlich?
  • Kann die Information verständlich und respektvoll erklärt werden?

Dokumentation und Verlauf

Berichte nutzen klare Fachsprache und ergänzen bei Bedarf alltagsverständliche Erläuterungen. Wertende oder spekulative Begriffe werden durch konkrete Beobachtungen ersetzt.

Grenzen und Fehlerquellen

Die Person bleibt mehr als ihre Diagnose.

Diagnosekodes dürfen nicht als Begründung für pauschalen Ausschluss, Bevormundung oder unbelegte Prognosen verwendet werden.

Quellenbasis: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte; World Health Organization. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.

12 Fallarbeit verbinden 8 Unterthemen
Kern

Eine tragfähige Fallarbeit beginnt mit gesicherten medizinischen Angaben, beschreibt den aktuellen Befund, ordnet Aktivität und Teilhabe und fragt nach bedeutsamen Zielen.

Anwendung

ICD, AMDP, ICF und COPM übernehmen dabei verschiedene Aufgaben.

Grenze

Die Verknüpfung wird als Begründung geschrieben, nicht als bloße Aneinanderreihung von Begriffen.

Einordnung

Eine tragfähige Fallarbeit beginnt mit gesicherten medizinischen Angaben, beschreibt den aktuellen Befund, ordnet Aktivität und Teilhabe und fragt nach bedeutsamen Zielen.

Fachlicher Kern

Fallinformationen in eine Reihenfolge bringen

Eine belastbare Fallarbeit beginnt mit Auftrag und medizinischem Kontext, erhebt danach Betätigungsanliegen und Befund, ordnet Funktions- und Kontextfaktoren und leitet Ziele sowie Maßnahmen ab. Diagnosewissen rahmt die Untersuchung, ersetzt sie aber nicht.

Begründungskette sichtbar machen

Jeder Planungsschritt sollte auf eine konkrete Information zurückgeführt werden können. Aus Diagnose und Befund entsteht eine Arbeitshypothese; aus Priorität und Ressourcen entsteht ein Ziel; aus Ziel und Bedingungen entsteht die Auswahl der Intervention.

Ergotherapeutische Anwendung

ICD, AMDP, ICF und COPM übernehmen dabei verschiedene Aufgaben.

Leitfragen

  • Welche Information begründet diesen nächsten Schritt?
  • Welche Alternative muss mitgedacht werden?
  • Woran wird überprüft, ob die Hypothese trägt?

Dokumentation und Verlauf

Eine Fallmatrix kann Quelle, Aussage, Bedeutung, offene Frage und Konsequenz enthalten. So bleiben medizinische, ergotherapeutische und subjektive Perspektiven unterscheidbar.

Grenzen und Fehlerquellen

Die Verknüpfung wird als Begründung geschrieben, nicht als bloße Aneinanderreihung von Begriffen.

Eine glatte Fallgeschichte darf Unsicherheiten und widersprüchliche Befunde nicht verdecken.

Quellenbasis: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte; World Health Organization. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.

13 Aktualität und Quellengebrauch 8 Unterthemen
Kern

ICD-Fassungen ändern sich. Deshalb gehören Versionsjahr, Herausgeber und Abrufdatum zur Quellenangabe. Sekundärseiten werden nicht als Ersatz für die amtliche Klassifikation verwendet.

Anwendung

Vor Prüfung, Bericht oder Kodierung wird die aktuell gültige Fassung kontrolliert.

Grenze

Diese Seite nennt keine vollständigen Code-Listen.

Einordnung

ICD-Fassungen ändern sich. Deshalb gehören Versionsjahr, Herausgeber und Abrufdatum zur Quellenangabe. Sekundärseiten werden nicht als Ersatz für die amtliche Klassifikation verwendet.

Fachlicher Kern

Jahresfassung beachten

Die ICD-10-GM wird regelmäßig aktualisiert. Seit 1. Januar 2026 ist in Deutschland die Version 2026 anzuwenden. Kodes, Bezeichnungen und Hinweise können sich zwischen Fassungen ändern; deshalb gehört die Version zur Quellenangabe.

Amtliche Quellen zuerst

Für aktuelle Kodes und Regeln wird die Onlinefassung oder der Download des BfArM verwendet. Lehrbücher und Webseiten können erklären, sind aber bei Abweichungen nicht die verbindliche Quelle. Für ICD-11 ist der aktuelle deutsche Einführungsstatus gesondert zu prüfen.

Ergotherapeutische Anwendung

Vor Prüfung, Bericht oder Kodierung wird die aktuell gültige Fassung kontrolliert.

Leitfragen

  • Welche Jahresfassung wurde verwendet?
  • Ist die Quelle amtlich und aktuell?
  • Hat sich der Kode oder Hinweis seit der Vorversion geändert?

Dokumentation und Verlauf

Quellenangaben nennen Institution, Klassifikation, Version, Dokumentteil oder Suchbegriff, URL und Abrufdatum. Eine feste Seitenzahl ist bei dynamischen Onlinefassungen nicht erforderlich.

Grenzen und Fehlerquellen

Diese Seite nennt keine vollständigen Code-Listen.

Alte Ausdrucke und nicht datierte Sekundärseiten sind für aktuelle Kodierentscheidungen ungeeignet.

Quellenbasis: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte; World Health Organization. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.

14 Diagnose ist nicht Funktionsprofil 7 Unterthemen
Kern

Eine ICD-Diagnose verdichtet medizinische Information, beschreibt aber nicht automatisch Fähigkeiten, Alltag oder Teilhabe.

Anwendung

Ergotherapie ergänzt die Diagnose durch Befund, Handlungsbeobachtung und klientenzentrierte Ziele.

Grenze

ICD-Kodes dürfen nicht zur pauschalen Prognose oder Etikettierung verwendet werden.

Praxis

Drei Personen, gleiche Diagnose

Sie können sehr unterschiedliche Symptome, Ressourcen, Umweltbedingungen und Betätigungsziele haben.

Dokumentation

Diagnose im vorgesehenen Feld, funktionale Auswirkungen und Beobachtungen im Klartext, Ziele gesondert dokumentieren.

Vertiefung

Diagnose und Funktionsprofil?

Eine Diagnose benennt eine Krankheit oder Störung. Sie sagt jedoch noch nicht, welche Tätigkeiten einer Person gelingen, welche Schwierigkeiten im Alltag auftreten und unter welchen Bedingungen Leistung möglich wird. Zwei Menschen mit derselben Diagnose können deshalb sehr unterschiedliche Betätigungsprofile haben.

Ergotherapeutische Ergänzung

Für die Therapie werden zusätzlich konkrete Aktivitäten, Rollen, Gewohnheiten, Umweltfaktoren, Ressourcen und persönliche Ziele erhoben. Beobachtet wird nicht nur, ob eine Funktion eingeschränkt ist, sondern wie sich dies beim Anziehen, Kochen, Schreiben, Lernen, Arbeiten oder in sozialen Situationen auswirkt.

Dokumentationslogik

Die ICD kann die medizinische Ausgangslage beschreiben. ICF, Betätigungsanamnese und standardisierte Assessments ergänzen die funktionelle und alltagsbezogene Perspektive. Erst aus dieser Verbindung entstehen nachvollziehbare Therapieziele.

Quellenbasis: BfArM ICD-10-GM; WHO ICF. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.

15 Ergotherapeutisch relevante ICD-Kapitel 7 Unterthemen
Kern

Für die Ergotherapie sind besonders psychische Störungen, Erkrankungen des Nervensystems, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Verletzungen und funktional relevante Symptome häufig.

Anwendung

Die Kapitelordnung dient der medizinischen Einordnung und als Ausgangspunkt für gezielte Befundfragen.

Grenze

Die Auswahl ersetzt keine vollständige Kodierregel und keine ärztliche Diagnose.

Orientierung

Kapitel V

Psychische und Verhaltensstörungen.

Kapitel VI

Krankheiten des Nervensystems.

Kapitel XIII

Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes.

Kapitel XVIII

Symptome und abnorme Befunde, wenn keine spezifischere Diagnose vorliegt.

Kapitel XIX

Verletzungen und andere Folgen äußerer Ursachen.

Kapitel XXI

Faktoren, die Gesundheitszustand und Inanspruchnahme beeinflussen.

Quellenbasis: BfArM ICD-10-GM 2025. Vollständige Angaben stehen im Quellenfenster des Buches.

NEigene Notiz

Alle internen Fundstellen

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