In dem Fach „Adaptierende Verfahren“ werden die Zusammenhänge von Lebensqualität des Menschen und Möglichkeiten der Adaption zur Wiederherstellung, zum Erhalt oder zur Verbesserung der selbstständigen Lebensführung aufgezeigt. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich bewusst mit dem Begriff der Adaption auseinander und erkennen, dass Möglichkeiten der Adaption störungsspezifisch modifiziert werden können und müssen.
Auf der Grundlage eigener Befunderhebung sind sie in der Lage, Adaptionen selbst herzustellen, mit den Klienten und deren Angehörigen Beratungsgespräche zu führen, sie sachgerecht anzuleiten und mit ihnen Trainingsmaßnahmen durchzuführen. Sie werden zunehmend befähigt, ihr vorhandenes Wissen zu den ergotherapeutischen Behandlungsverfahren zu bündeln und bei der Behandlungsplanung und -durchführung anzuwenden.
Bei der Vermittlung der theoretischen Inhalte ist Anschaulichkeit und Praxisnähe durch fachpraktische Übungen und den Einsatz von Fallbeispielen zu gewährleisten. Dabei ist insbesondere der Bezug zum Fach „Grundlagen der Ergotherapie“ und den ergotherapeutischen Verfahren herzustellen.